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Blogs in Kommunen

Die „Bedeutung von Weblogs für Akteure im kommunalen Raum“ ist der etwas sperrige Artikel meiner Abschlussarbeit, die ich seit August letzten Jahres endlich fertig bekommen habe und endlich mal veröffentlichen will. Ausserdem ist es mal wieder Zeit zu bloggen.

Die Arbeit soll einen Überblick zum Thema Weblogs und deren Nutzungsmöglichkeiten in kleineren Kommunen bieten. Da wir noch an unserem Layout für unsere Hauptseite arbeiten, lege ich die Arbeit derweil zum Herunterladen in die Dropbox (PDF). [ddownload id=“427″ text=“Arbeit herunterladen“ style=“link“] ([ddownload_size id=“427″])

Der theoretische Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den Schlagwörter Web 2.0/Social Media und einer Beschreibung von Weblogs. Im empirischen Teil habe ich 28 Gemeinden im Landkreis Ravensburg unter die Lupe genommen und geschaut, ob es entweder auf der Homepage der Gemeinde, einem ansässigen Verein, in der Jugendarbeit oder der Politik Weblog-Ähnliche Funktionen (Kommentarmöglichkeit, Artikel in umgekehrt chronologischer Reihenfolge) gibt.

Das Ergebnis ist, dass es zwar nur 2 „orginäre“ Blogs gibt, aber die meisten Gemeindewebseiten ihre Bürger stets über Neuigkeiten informieren. Leider gibt es aber bei den Gemeindewebseiten nie die Möglichkeit einen Artikel zu kommentieren.

Ich habe das Thema aufgegriffen, weil ich selber gerne Blogs lese und glaube, dass sie für die Öffentlichkeitsarbeit ein prima Werkzeug sind. Auch weil Systeme wie WordPress sehr leicht aufzusetzen sind, Artikel flott geschrieben sind und die eingebaute Kommentarfunktion Dialog-fördernd sein kann. Das zitieren und kommentieren via Trackbacks könnte außerdem eine kleine regionale Blogsphäre schaffen.

Zu meiner großen Freude ist das nicht alles nur bloße Theorie geblieben, sondern befindet mit dem Jugendtreff Bodnegg und dem Jugendtreff Aulendorf schon in einer kleinen Versuchsphase befindet. Die Verantwortlichen dort setzen den Blog ein, um auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen und dadurch Sponsoren und Förderer für die Jugendarbeit zu gewinnen.

09.06.2013: Seit einiger Zeit haben die Blogs aus Bodnegg und Aulendorf noch einen den Kollegen aus Schlier bekommen.

Blogs rund um Soziale Arbeit

Eigentlich bin ich ja schwer mit meiner Thesis beschäftigt, aber am „herumklicken“ im Netz komm ich manchmal doch nicht vorbei. Dabei bin ich auf 4 Blogs gestoßen, die sich mit Themen rund um die Sozialarbeit beschäftigen. Ich blogge das deshalb, weil ich im Laufe des Studiums schon oft die Worte „Blogs Soziale Arbeit“ in die Suchmaschine getippt habe und nie fündig geworden bin.

Um so erfreulicher ist es, dass ich bei meiner Recherche auf Abwege gekommen bin und diese Blogs gefunden habe:

http://zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de
Das Blog von Mechthild Seithe, einer Professorin an einer FH. Leider geht nicht aus dem Blog nicht genau hervor um welche FH es sich handelt – oder ich bin auch einfach blind. Das Blog dient als Austauschplattform für Studierende und ist während ihres Buchs „Schwarzbuch Soziale Arbeit – Der Staat verkauft seine Kinder“ entstanden. Das Blog setzt sich sehr kritisch mit der Zukunft und Bedeutung Sozialer Arbeit auseinander.

http://www.sozialearbeit.net/
Ein Blog von Björn Röttgers, der sich mit verschiedenen Themen, die die Soziale Arbeit betreffen auseinandersetzt. Studierende sind eingeladen Gastbeiträge zu schreiben und sie können auch ihre Referate und Hausarbeiten zur Verfügung zu stellen.

http://www.sozialarbeiter.in/
Hier schreibt ein Student der Sozialen Arbeit und eine Dipl. Sozialarbeiterin. Gemeinsam wollen sie eine Plattform für Menschen schaffen, die in sozialen Berufen tätig sind und sich austauschen können. Das Blog ist noch recht neu und hat noch nicht so viele Artikel. Ich bin sehr gespannt wie sich das entwickelt.

http://www.net-pilots.de/net-pilots/blog/
„Perspektiven zur Sozialarbeit 2.0“ nennt sich dieses Blog. Hier geht es mehr um Qualitätsmanagement und Strukturen innerhalb der Sozialen Arbeit.

https://zeitzuteilen.wordpress.com/

Willkommen! Mein Name ist Sabine Depew und ich blogge hier über Trends, Themen und Projekte aus meiner sozial-caritativen Arbeit. Dieses Blog ist im Rahmen des Projektes „Wir denken Bildung weiter“ entstanden.

http://lebenimwandel.net/

ich bin selbst Sozialarbeiter und blogge auch regelmäßig zu verschiedensten Themen aus dem Bereich zwischenmenschliches, Soziale Arbeit, Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung etc.

Viel Spass beim Durchklicken!

Blog-Empfehlungen nehme ich natürlich gerne entgegen :-)

Update: Der Blog „Perspektiven zur Sozialarbeit 2.0“ hat nun eine eigene Domain bekommen und ist unter SozialarbeiterBlog.de zu erreichen.

Update 12/2015: Aufgeräumt. Blogs, die es nicht mehr gibt, habe ich durchgestrichen und den Link entfernt. Dafür sind 2 neue hereingekommen.

Update: 11/2016: Ich bin ja immernoch begeistert, dass der Beitrag weiterhin geklickt wird. Eine noch viel schönere Liste findet sich bei Benedikt Geyer. Tragt euch dort ein, damit sein Beitrag gepusht wird. In 2017 möchte ich meinen Blog schließen.

Soziale Arbeit und Wikis

Aus dem studentischen Alltag: Eine Projektdokumentation, 4 Leute schreiben daran mit. Jeder mit einer anderen Office Version, viele E-Mails im Posteingang, mal mit und mal ohne Anhang. „Sorry, Anhang vergessen.“ oder „Ey, ich kann die Datei nicht öffnen!“. Jaja, das frustet.

Dabei geht es auch anderst. Zum Beispiel mit einem schönen Wiki oder Google Text & Tabellen.

Besonders Wikis sind eine wirklich sehr praktische Sache, wenn es um das gemeinsame Arbeiten geht. Wir von Media Sozial nutzen ein Wiki z.B. um Ideen für Projekte zu sammeln. Die Ferienfreizeit, die ich nun schon zweimal mitgemacht habe, nutzt ein Wiki für die Vorbereitung, was sehr sehr gut klappt. Natürlich muss man das eigene Arbeiten etwas umstellen, aber wenn Routinen da sind, klappt das prima. Vor der Freizeit werden die wichtigen Sachen ausgedruckt und mitgebracht.

Fürs Studium hätte ich mir ein Wiki für jedes Semester gewünscht, welches als Informationsquelle im gesamten Studium dient. Eine Sammelsurium vom Semester für das Semester, ohne zich Mails im Postfach. Noch toller wäre es wenn sich Rookai verbreitet.

Aber auch für die Arbeit in der Sozialarbeit erachte ich ein Wiki als hilfreich. Bald bin ich ja ein fertiger Sozialarbeiter, mein Praxissemester habe ich schon hinter mir. Dort ist mir aufgefallen, dass manchmal doch etwas Zeit für die Formatierung von Protokollen oder sonstigen Dokumenten benötigt wird. Die werden dann durch den Verteiler gejagt und dabei findet sich immer jemand, der das Dokument nicht öffnen kann oder bei dem die Darstellung kaputt ist. Das Protokoll könnte einfach in ein Wiki. Bei allen sieht es dann gleich aus, alle können ihren Kommentar dazugeben und die Protokolle sind schön geordnet, jederzeit abrufbar.

Die Formatierungsmöglichkeiten sind auch begrenzt, und die Chance auf bunte Dokumente sinkt gegen Null :-)

Es könnten die Themen für die nächsten Meetings geklärt werden, eine Methoden-Sammlung angelegt werden, Ideen und Anregungen können gesammelt werden. Aber auch Präsentationen, Studien und sonstige Dokumente können im Wiki schön sauber gesammelt werden.

Da nicht immer ein Webhosting-Paket für ein Wiki vorhanden ist, habe ich mal nach kostenlosen und kostenpflichtigen Anbietern gesucht, die Wikis zur Verfügung stellen. Dabei kann auch das eigene Wiki mit einem Passwort versehen werden, damit nicht jeder mitlesen kann.

Hier mal eine Sammlung der gefundenen Links. Ein Erfahrungsbericht zu gehosteten Wikis gibt es bei Thomas Pleil .

Für den Google-Dienst wird ein Account bei Google benötigt, was natürlich auch eine hemmschwelle sein kann. Nicht jeder ist begeistert von Google, wegen den Daten. Aber man könnte sich z.B. mit einer extra E-Mail Adresse anmelden. Der Vorteil ist einfach, dass jeder an dem Dokument schreiben kann, es können Abschnitte mit Notizen versehen werden, das Postfach wird geschönt und auch der PC wird vor einem eventuell mit Viren versuechten USB-Stick verschont. Zudem ist das Dokument immer auf den neuesten Stand, es existieren keine 25 Versionen vom selben Text. Und man braucht sich keine sorgen machen, wenn der PC nicht mehr will. Das Dokument liegt ja auf dem Server von Google.

Das fertige Dokument kann dann als .odt oder .doc exportiert werden. Ich gebe zu, am Ende muss die Formatierung nochmals überarbeitet werden. Die Art der Arbeit an dem Text ist natürlich auch eine andere, die am Anfang sicher etwas gewöhnungsbedürftig ist.