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Die BOXmessage beim Elternabend

boxmessage

Im Anschluss an einen Elternabend kommen meistens noch Eltern zu einem und haben noch die ein oder andere Frage. Das ist natürlich super und ich helfe wo ich kann. Leider bekommen die anderen Eltern weder die Frage noch die Antwort mit, was schade ist, denn vielleicht hätte sie das ja auch interessiert. Eventuell hilft eine analoge Technik weiter? Ein paar nicht ganz konkrete und zu Ende gedachten Überlegungen.

Ich finde es immer super, zu sehen, wie andere Arbeiten und hole mir gerne Anregungen. Aus diesem Grund habe ich den Aufruf zur Blog-Sammelaktion gestartet.

Im diesem Fall ist es die Flymessage oder die BOXmessage, die die SMEP-Gruppe von Thorsten Belzer entwickelt hat. Hierbei handelt es sich um abhörsichere „Offline-Chats“, die eine längst vergessene Kulturtechnik wieder aufleben lassen: das Schreiben mit der Hand.

Die Nachricht wird auf einen Zettel geschrieben, in die Messagebox gesteckt und dem Empfänger überreicht. Mit der Flymessage wird die Nachricht per Papierflieger verschickt.

flymessage

Flymessage

Letzteres wird wohl etwas schwierig bei einem Elternabend, wenn da während der Veranstaltung dauernd Papierflieger durch den Raum fliegen. Wobei dies dann sicher eine tolle Visualisierung der Realität ist, es chattet doch immer wer mit irgendwem während einem Vortrag, Workshop und natürlich dem Unterricht.

Die Messagebox scheint mir da schon etwas praktikabler zu sein.

Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, mein Facebook-Profil auf einen Karton oder ähnliches aufzukleben und wie bei einem Kummerkasten einen Schlitz für die Nachrichten zu haben. Bevor die Veranstaltung los geht und während der Pause haben die Anwesenden dann die Möglichkeit, mir eine Nachricht zu schicken.

In dem „Gibt es noch Fragen?“ – Abschluss können die Fragen dann vorgelesen und besprochen werden.

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Box Message 2

Wenn es zu viele Fragen sind, könnten die auch per Blog, Wiki-Seite oder was auch immer beantwortet werden. Das ist natürlich wesentlich aufwändiger.

Klar, könnte auch ein(e) Flipchart/Stellwand aufgebaut werden und die Fragen dort notiert werden, aber ich glaube, dass das „öffentliche Aufschreiben“ für manche hemmend sein kann.

Ob und wie das dann am Ende umgesetzt wird… mal sehen, aber den Gedanken, den Teilnehmer/innen verschiedene Kommunikations- (oder eher Frage)plattformen zu bieten, versuche ich mal festzuhalten.

Fotos by: #THORSTEN\BELZER

1 Kommentar

  1. Die Idee finde ich super!
    Ich überlege mir auch, ob ich eine „Mailbox“ beim nächsten Elternabend aufstelle und dort Fragen sammle.
    Oder was auch lustig wäre: die Mailbox durch die Reihen gehen lassen. So wie in der Kirche der Klingelbeutel durchgereicht wird… :)

Kommentare sind geschlossen.