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Mister X Mobile

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Bei einer Fortbildung im Rahmen des Landesnetzwerks medienpädagogische Elternarbeit hatte ich die Möglichkeit, eine Runde Mister X Mobile zu spielen. Referent Arnfried Böker hatte ein paar Smartphones im Gepäck und schlüpfte selbst in die Rolle von Mister X. Gemeinsam mit den anderen TeilnehmerInnen machte ich mich als Agent auf die Jagd nach ihm.

Das Spiel
Wer das „Mister X“-Brettspiel kennt, weiß eigentlich auch schon wie die die App-Variante funktioniert. Eine Person ist Mister X, der von den anderen Personen (Agenten) gejagt wird. In der App-Variante sind alle Spieler mit einem Smartphone ausgestattet, das über GPS, Internet & und die App „Mister X Mobile“ (jeweils für Android / iOS) verfügt. Dabei können die Geräte kombiniert werden, iOS kann mit Android spielen und umgekehrt.

Der Ablauf
Als wir gespielt haben, konnten wir das Spiel ohne Registrierung starten und spielen. Nun weiß ich nicht, ob das immer so geht oder ob das Spiel auf den Smartphones entsprechend konfiguriert war. Ein Spieler konnte sich als Mister X am Spiel anmelden, die anderen als Agenten. Letztere vergaben sich einen Namen und eine Farbe. Mister X startete dann das Spiel und hatte 2 Minuten Zeit um „abzuhauen“ (die 2 Minuten sind wirklich ausreichend.) Danach kam auf unserem Bildschirm die Meldung, dass wir loslegen können.

Das Spiel ist von Anfang an auf einen bestimmten Radius begrenzt, der auf der Karte angezeigt wird. Sobald Mister X z.B. diesen Bereich verlässt, sehen ihn alle. Das Betreten von Häusern ist auch verboten und „die Autos da draußen sind echt und tun auch in echt weh“ (Zitat Referent).

Beide Parteien haben die Möglichkeit Gadgets während des Spiels einzusetzen. Diese sind auf der Karte verteilt und können eingesammelt werden, in dem man zu dem Punkt auf der Karte läuft. Mit diesen Spielereien kann man z.B. die gesamte Karte vernebeln oder einen Schrei aus dem Smartphone von Mister X erzeugen. Letzteres ist praktisch, wenn man Mister X auf der Karte direkt vor der Nase hat, er sich aber womöglich hinter einem Busch oder ähnliches versteckt.

Wie beim Brettspiel ist die aktuelle Position von Mister X für die Agenten nur ab und an zu sehen. Im Display gibt es dafür einen kleinen Balken. Sobald dieser abgelaufen ist, erscheint Mister X auf der Karte. Seine Positionen bleibt dann bis zum nächsten Mal erhalten.

Der Ablauf wird auch ganz gut in diesem kleinen Einführungsvideo gezeigt.

Auch wenn wir leider nur eine Runde gespielt hatten, wurde das Spaß-Potiental deutlich. Jetzt wo das Wetter wieder besser wird,  bietet es sich an eine kleine Runde Mister X Mobile zu zocken. Dass das Spiel auf beiden System läuft und diese auch noch zueinander kompatibel sind, ist unglaublich gut. Hinzu kommt noch, dass es kostenlos zu haben ist. Leider ist halbwegs flottes Internet wohl noch nicht überall gegeben. Das ist mancherorts sicherlich noch ein kleines Hindernis.